Mautz zu Frauenbarometer: Von der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuung profitieren mehrheitlich Männer

Familienleistungen sollen allen gleichermaßen zu Gute kommen

Für eine Neuverteilung der Familienleistungen sprach sich heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz anlässlich des von Frauenministerin Heinisch-Hosek präsentierten Frauenbarometers gegenüber dem SPÖ-Pressedienst aus. "Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass der Dschungel an steuerlichen Frei- und Absätzbeträgen unübersichtlich ist und auch mehrheitlich Männern zu Gute kommt. Ein zentrales Anliegen von Frauen und Männern ist der Ausbau der Kinderbetreuung", so Mautz.

Die SPÖ-Frauen informieren derzeit in ganz Österreich über ihr Modell "Familienförderung neu". Dieses umfasst eine Erhöhung der Familienbeihilfe für alle auf monatlich 225 Euro, für Kinder ab 15 Jahren auf 240 Euro, bei gleichzeitiger Streichung der steuerlichen Frei- und Absetzbeträge. Dadurch kann auch der Ausbau der Kinderbetreuung zügig vorangetrieben werden. Das Modell sieht auch eine direkte Auszahlung der Familienförderung ab dem vollendeten 18. Lebensjahr vor.

"Von einer Neuverteilung der Familienleistungen profitieren alle und wir gewinnen neue Infrastruktur", so Mautz abschließend.