Mautz zu Arbeitsklima-Index: Mehr Lohngerechtigkeit und Vollzeitarbeitsplätze für Frauen

"Es ist höchste Zeit, dass Frauen und Männer beim Einkommen gleichberechtigt sind", sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die Ergebnisse des Österreichischen Arbeitsklima Index mit dem Schwerpunkt Frauen machen dies deutlich: 42 Prozent der österreichischen Arbeitnehmerinnen schätzen sich beim Einkommen "gelegentlich" bis "sehr häufig" als benachteiligt. Fast ein Drittel hat schon persönlich Diskriminierungen oder Belästigungen erlebt.

"Wir setzen unseren Weg in Richtung Lohngerechtigkeit konsequent fort. Mit der Einkommenstransparenz im Betrieb und bei der Jobsuche wurden wichtige Errungenschaften umgesetzt", so Mautz. Unternehmen sind verpflichtet, Einkommensberichte zu erstellen, in denen die durchschnittlichen Einkommen von Männern und Frauen offengelegt werden. In Stelleninseraten müssen der Kollektivvertrag und die Möglichkeiten zur Überzahlung angegeben werden. Mit dem Online-Gehaltsrechner haben Frauen und Männer die Chance nachzurechnen, ob sie ein faires Gehalt bekommen.

"Wichtig ist es auch, mehr Vollzeitarbeitsplätze für Frauen zu schaffen. Laut Arbeitsklima Index würde jede vierte Frau gerne mehr arbeiten", sagte Mautz. "Teilzeit darf nicht zur Sackgasse werden. Frauen brauchen ein Einkommen, von dem sie unabhängig leben können", so Mautz abschließend.