Heinisch-Hosek: Unterstützung für die ÖGB-Forderung nach Änderung des Pendlerpauschales

Brauchen eine echte Entlastung für die vielen teilzeitbeschäftigten Frauen

"Ich unterstütze die Forderung des ÖGB voll und ganz. Denn das derzeitige Pendlerpauschale benachteiligt nicht zuletzt sehr viele Frauen", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Durch das niedrigere Einkommen müssten sie einen vergleichsweise hohen Anteil ihres Gehalts für den Weg zur und von der Arbeit ausgeben. Der Freibetrag komme vor allem den Besserverdienenden überproportional zugute, daher sei der ÖGB-Vorschlag eines Absetzbetrages zu begrüßen. "Und von der Auszahlung einer Negativsteuer würden vor allem Frauen mit geringen Einkommen profitieren", so Heinisch-Hosek.

Zudem könnten viele Frauen das Pauschale gar nicht in Anspruch nehmen, weil sie Teilzeit arbeiten und der Anspruch gegenwärtig an mehr als 10 Arbeitstage im Monat gekoppelt sei. "Ich sehe einen dringenden Reformbedarf und habe daher schon im Rahmen meines 5-Punkte-Programms für Teilzeitbeschäftigte Änderungsvorschläge gemacht. Wir brauchen eine echte Entlastung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auch die vielen teilzeitbeschäftigten Frauen unterstützt", so die Frauenministerin am Schluss.