Mautz zu Frauenbarometer: Klare Mehrheit für Kennzeichnungspflicht bei nachträglich bearbeiteten Werbefotos

"Der Frauenbarometer belegt, dass 83 Prozent der Befragten für eine Kennzeichnungspflicht von bearbeiteten Werbebildern sind. Das zeigt, wie wichtig die Forderung der SPÖ-Frauen nach einem Bildbearbeitungsgesetz ist", betont SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz heute, Freitag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Wir müssen Maßnahmen setzen, um das derzeit vorherrschende Schönheitsideal zu korrigieren. Denn das Ergebnis des Frauenbarometers ist eindeutig: eine breite Mehrheit – 89 Prozent – ist davon überzeugt, dass Bilder von perfekten Models schlecht für das Körpergefühl von jungen Menschen sind. Bereits 13-Jährige beginnen mit Diäten. Schönheitsoperationen werden alltäglich. Hier muss sich dringend etwas ändern", so Mautz.

Der heute von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek präsentierte 2. Frauenbarometer bestätigt die Notwendigkeit von Maßnahmen, die dem derzeitigen Schönheitswahn entgegensteuern. 92 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher halten ein strengeres Gesetz für Schönheits-OPs an Jugendlichen für eine geeignete Maßnahme um das Körpergefühl von Frauen zu stärken. "Wir wollen das Schönheitsideal wieder auf eine realistischere Ebene zurückführen, denn mittlerweile lastet ein großer Druck auf den Frauen", so Mautz. .