Binder-Maier: Das System der Familienförderung muss auf neue Beine gestellt werden!

Ausbau der Kinderbetreuung, höhere Direktleistungen für Familien – SPÖ-Modell bietet allen Eltern und Kindern Vorteile

SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier begrüßt den heute, Montag, von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Finanzstaatssekretär Andreas Schieder präsentierten SPÖ-Vorschlag für eine gerechtere Familienförderung. "Das System der Familienförderung muss auf völlig neue Beine gesellt werden, damit nicht nur einige wenige, sondern alle Familien in Österreich etwas davon haben", betonte Binder-Maier. Das von der SPÖ vorgestellte Modell würde dafür sorgen, dass das vorhandene Geld den Familien einfacher zukommt und dabei gerechter verteilt wird. Außerdem erlaube es, den für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie so wichtigen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze voranzutreiben.

Das Modell der SPÖ sieht eine Umverteilung der budgetierten 5,3 Milliarden Euro für Familienförderung vor, um den Ausbau der Kinderbetreuungsplätze vor allem für unter Dreijährige voranzutreiben und Familien durch eine Erhöhung der Familienbeihilfe mehr direkte Geldleistungen zukommen zu lassen. "Das derzeitige System, das überwiegend über steuerliche Absetzbeträge funktioniert, ist nicht gerecht", unterstreicht Binder-Maier. "Denn bei weitem nicht alle Familien können diese Möglichkeiten in Anspruch nehmen, weil sie beispielsweise zu wenig verdienen." Jedes Kind habe aber Anspruch auf optimale Betreuung und Förderung, die bereits im Kindergarten beginnt, so Binder-Maier. "Der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen ist wichtig, um besonders Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Aber er ist auch eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass alle Kinder in Österreich die gleichen Chancen erhalten." Die Familiensprecherin begrüßt daher besonders den im SPÖ-Modell vorgesehenen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder ab dem ersten Lebensjahr.