Frauenministerin startet Offensive für betriebliche Frauenförderung

Präsentation der Leitlinien zur Frauenförderung für Unternehmen

„Frauenförderung bringt’s! Unternehmen, die Frauen fördern, erzielen bessere Ergebnisse. Ein Frauenförderplan kann ganz flexibel eingesetzt werden und gibt den Unternehmen die nötige Freiheit, passende Maßnahmen zu setzen. Ich sage daher: Keine Angst vor Frauenförderung.“
(Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek)

Heute hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gemeinsam mit Christian Kern (ÖBB-CEO) und Andreas Treichl (Generaldirektor der Erste Group) die Leitlinien für Frauenförderpläne präsentiert. Beide Unternehmen sind Vorbilder im Bereich der Frauenförderung.

Mit den Leitlinien wollen wir Unternehmen zeigen, was alles möglich ist, wie viele unterschiedliche Ansätze es gibt, um Frauen zu fördern. Das alles findet sich auf 16 Seiten in einer kompakten Broschüre, die eine Art Kompass sein soll, um die Rahmenbedingungen für Frauen zu verbessern. Und das kann ganz unterschiedliche Bereiche betreffen, von der Einstellung über die Weiterbildung bis hin zum Thema Vereinbarkeit.

Gerade das ist eine große Stärke von Frauenförderplänen: Sie sind ein flexibles Instrument, das Unternehmen die notwendige Freiheit ermöglicht, für sie passende Maßnahmen zu setzen. Unternehmen können und sollen dort aktiv werden, wo es Handlungsbedarf gibt. Es gibt nicht den einen Erfolgsweg, die Bandbreite ist riesig und die Initiativen so unterschiedlich wie die Unternehmen selbst.

Was finden Betriebe nun in den Leitlinien zur Frauenförderung?

  • Eine genaue Beschreibung der Teile, die ein Frauenförderplan enthalten soll, das sind: Ist-Analyse, konkrete Zielvorgaben und natürlich der Maßnahmenteil.
  • Dieser Maßnahmenteil gliedert sich in vier Bereiche: Einstellung und Aufstieg, Qualifizierung, Vereinbarkeit und strukturelle Maßnahmen.
  • Je nach ihren speziellen Anforderungen können Unternehmen in jedem dieser vier Bereiche ganz individuell Schwerpunkte setzen. Denn es ist klar, dass ein mittelständisches IT-Unternehmen andere Ziele und Maßnahmen definiert als z.B. eine große Bank.
  • Mit diesen Leitlinien ist es für jeden Betrieb ein Leichtes, seinen eigenen, ganz individuellen Frauenförderplan zu erstellen.

Die Frauenförderpläne können hier heruntergeladen werden: http://www.frauen.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=46957

Foto: Carina Karlovits, BKA/HBF