Heinisch-Hosek/Binder-Maier/Leitner: „Mehr Frauen in die Politik!“

Regionalkonferenz der SPÖ NÖ Frauen: Räume für Beteiligung öffnen!

Ein voller Erfolg war die Beteiligung an der Regionalkonferenz der SPÖ NÖ Frauen am Samstag in Bad Vöslau – aus ganz Niederösterreich kamen rund 150 politisch engagierte und interessierte Frauen, um im offenen Austausch neue Ideen, Themen und Projekte zu erarbeiten. Mit dabei waren unter anderem Bundesfrauenvorsitzende BM Gabriele Heinisch-Hosek, Landesfrauenvorsitzende NRin Gabriele Binder-Maier, SPNÖ-Landesvorsitzender LHStv. Dr. Sepp Leitner, Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz und Landesfrauengeschäftsführerin Anni Mitterlehner. "Die lebendigen Diskussionen haben gezeigt, dass wir mit dem neuen Format des Open Space den richtigen Weg gegangen sind", so Landesfrauenvorsitzende NRin Gabriele Binder-Maier: "In den zwölf Arbeitsgruppen wurden in einem vorbildlichen demokratischen Prozess Ergebnisse erarbeitet, die von den Themen Netzwerken, kommunale Politik, soziale Absicherung, Zeitmanagement bis hin zur Kinderbetreuung reichten.

"Wir brauchen mehr Frauen in der Politik: Die SPÖ Niederösterreich will vor allem auf kommunaler Ebene noch stärker auf die Frauen setzen. Daher sind wir sehr zufrieden mit den Ergebnissen unserer Regionalkonferenz", erklären Landesfrauenvorsitzende NRin Gabriele Binder-Maier und Landesvorsitzender LHStv. Dr. Sepp Leitner. Unter der zentralen Frage, wie mehr Frauen für politische Arbeit begeistert werden können und welche konkreten Maßnahmen für dieses Engagement gesetzt werden müssen, wurden Interessierte aus ganz Niederösterreich zur Diskussion eingeladen. Themenvorschläge, Wissen und Ideen wurden von den teilnehmenden Frauen in den Open Space getragen bzw. dort entwickelt. "Damit haben wir einen Raum für neue Ansätze und inhaltliche Diskussionen geöffnet, an dem sich alle in einem demokratischen Prozess beteiligen konnten. Da reichten die Themenvorschläge von informelle und formelle Macht, Sprache, Arbeitsplatzsicherheit, über das Erreichen der Frauenquote, Stärkung des Selbstbewusstseins bis hin zur Sitzungskultur."
"Es ist die Zeit der Frauen. Wir haben in den letzten Jahren viel geschafft, aber wir geben uns mit dem Erreichten nicht zufrieden. Die Beteiligung von Frauen auf kommunaler Ebene ist unverzichtbar", so auch die Frauenministerin und SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek: "Diese Konferenz ist ein Anstoß, um noch mehr Frauen für Politik zu begeistern. Nur wenn Frauen in den Gremien gleichberechtigt vertreten sind, werden die Interessen und Bedürfnisse der Frauen entsprechend berücksichtigt. Mit der 40-Prozent-Quote und dem Reißverschlusssystem hat die SPÖ einen entscheidenden Schritt gesetzt. Nun gilt es, diesen Beschluss mit Leben zu erfüllen und in die Tat umzusetzen."

Auch Landesfrauengeschäftsführerin Annemarie Mitterlehner zeigt sich zufrieden: "Gemeinsam haben wir durch den offenen Austausch neue Sichtweisen entwickelt, alternative Perspektiven aufgezeigt und neue Ideen kennengelernt. Kaum wurde die Diskussion eröffnet, griffen auch schon die ersten Frauen zum Mikrofon, um ihr Anliegen und ihre Themenvorschläge zu präsentieren. Ich bin davon überzeugt, dass das für alle Beteiligten eine stärkende Erfahrung war."
"Nach der Aufarbeitung und Dokumentation der Regionalkonferenz werden wir natürlich die Ergebnisse weiter bearbeiten und nach Möglichkeit in die politische Diskussion einbringen und umsetzen", so Binder-Maier. "Der Bereich Kinderbetreuung und der soziale Aspekt in den Kommunen sind Themen, die wir weiter diskutieren müssen. Im Zentrum stehen konkrete Maßnahmen wie der Ausbau der Kinderbetreuung sowie Möglichkeiten zur  Mitgestaltung von Politik sowie die Stärkung des Frauenanteils in allen politischen Gremien.