Mautz zu EU-Kommission: Mehr Vollzeitarbeitsplätze für Frauen

SPÖ-Frauen treten für Fairness-Paket für Teilzeitbeschäftigte ein

"Mehr Frauen in Österreich sollen die Chance auf einen Vollzeitarbeitsplatz bekommen. Dafür müssen auch die Rahmenbedingungen wie ein flächendeckender Ausbau der ganztägigen Kinderbetreuung und der Ganztagsschulen geschaffen werden", sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz in Reaktion auf die Empfehlungen der EU-Kommission zum Ausbau der Vollzeitbeschäftigung von Frauen in Österreich. "Mit ihrem Fairness-Paket für Teilzeitbeschäftigte liegt Frauenministerin Heinisch-Hosek genau richtig" so Mautz.

Jede geleistete Mehrarbeitsstunde muss ausbezahlt werden oder durch Zeitausgleich abgegolten werden. MitarbeiterInnen, die permanent mehr arbeiten, soll nach einer bestimmten Zeitdauer angeboten werden, die Regelarbeitszeit zu erhöhen. Mit einer Informationspflicht in den Betrieben sollen Teilzeitkräfte über frei werdende Vollzeitjobs zuerst intern informiert werden. PendlerInnen, die an weniger als 10 Tagen ihren Arbeitsweg zurücklegen, sollen in Zukunft ebenfalls das PendlerInnen-Pauschale erhalten. Die Kinderbetreuung soll weiter ausgebaut und so einheitliche Standards in ganz Österreich geschaffen werden. "Frauen müssen von ihrem Gehalt eigenständig leben können. Es ist unsere politische Aufgabe, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen", so Mautz.