Heinisch-Hosek: Begrüße klare Position der Bioethikkommission zur künstlichen Befruchtung für alleinstehende und lesbische Frauen

Diskriminierung alleinstehender Frauen und lesbischer Paare ein Ende setzen

"Ich freue mich über die klare Position der Bioethikkommission, die sich für die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung für alleinstehende und lesbische Frauen ausgesprochen
hat", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute in einer ersten Reaktion auf die Stellungnahme der Bioethikkommission an denVerfassungsgerichtshof. Ein Kind brauche vor allem Liebe und
Zuwendung, und da sei es irrelevant, ob es bei seiner Mutter, bei zwei Müttern, zwei Vätern oder bei Mutter und Vater aufwächst. Das
würden zahlreiche Studien eindeutig belegen.
 

"Es ist höchste Zeit, dass das Fortpflanzungsverbot für alleinstehende und lesbische Frauen fällt. Dafür werde ich mich weiterhin politisch stark machen", so Heinisch-Hosek. Es gebe keinen
Grund, der die anhaltende Diskriminierung im Bereich der Fortpflanzungsmedizin rechtfertige. "Familie ist heute mehr als Mutter, Vater, Kind. Es ist höchste Zeit, dass wir in der Politik aufdiese Entwicklung reagieren", so die Frauenministerin abschließend.