Mautz: Künstliche Befruchtung auch für alleinstehende und lesbische Frauen

SPÖ-Frauen drängen auf eine rasche Reform

Eine Reform bei der Gesetzgebung zur künstlichen Befruchtung forderte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz gegenüber dem SPÖ Pressedienst. Mautz bekräftigte die Forderung von Gesundheitsminister Alois Stöger nach einer zeitgemäßen Regelung in der heutigen Ausgabe der "Kronen Zeitung". Die SPÖ-Frauen regen seit langer Zeit eine grundsätzliche Reform des Fortpflanzungsmedizingesetzes an, da dieses generell sehr strikt ist. Unter anderem braucht es darin eine Regelung, die auch alleinstehenden und lesbischen Frauen die Chance auf eine künstliche Befruchtung gibt. ****
 
"Es ist nicht einzusehen, dass die Gesetzgebung in Österreich lesbischen und alleinstehenden Frauen ihren Kinderwunsch verwehrt. Es ist höchste Zeit, dass wir die Gesetze an die veränderten Lebensrealitäten der Menschen anpassen", so Mautz. Die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin drängt daher auf eine rasche Regelung, die bestehende Diskriminierungen beseitigt.