Leserinnenbrief von Christa Pölzlbauer, Vorsitzende Österreichischer Frauenring

Der Artikel hat mich sowohl von der Aufmachung als auch vom Inhalt her empört. Ohne auf den kritikwürdigen Inhalt einzugehen ist festzuhalten, dass es dem Profil offensichtlich um eine frauenschädigende Absicht ging. Egal, ob der bereinigte Gehaltsunterschied 20, 15 oder 12 % in den einzelnen Branchen ausmacht, das Vorhaben, mit diesem Artikel den benachteiligten Frauen zu schaden, ist gelungen.

Als Wiedergutmachung schlage ich einen ausführlichen Artikel über die unbezahlte Arbeit vor. Aber in einer Männerzeitschrift wird das wohl keinen Platz finden.