Internationaler Tag gegen Rassismus

Wurm: Entschlossen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auftreten

"Jede und jeder einzelne von uns ist aufgerufen, gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit wachsam zu sein und wo immer sie uns begegnen, entschieden dagegen aufzutreten und mutig zu sein", betonte SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin und Mitglied des Europarates, Gisela Wurm, zum morgigen Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung. Wurm ist auch Mitglied des Unterausschusses gegen Xenophobie und Rassismus im Europarat, der heute in Paris tagt. Seit dem Massaker von Sharpeville im Jahr 1960, wo während der Rassentrennung in Südafrika Dutzende friedliche Demonstranten von der Polizei erschossen wurden, wird der Tag zur Beseitigung von Rassendiskriminierung begangen, erklärte Wurm.

Erschüttert zeigt sich die SPÖ-Abgeordnete über den gestrigen schrecklichen Angriff auf eine jüdische Schule im südfranzösischen Toulouse, bei dem drei Kinder und ein Erwachsener getötet wurden. Auch dahinter werde ein rassistisch motiviertes Verbrechen vermutet. "Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind leider keine Randerscheinung, sondern bis in die Mitte der Gesellschaft verbreitet. Wir dürfen bei den geringsten Anzeichen dafür nicht wegschauen, sondern müssen gemeinsam hinsehen und deutlich machen: Das tolerieren wir nicht", so der Appell Wurms.