Bures macht Frauenförderung auch im BMVIT zum Zuschlagskriterium bei Aufträgen

Verkehrsministerin Doris Bures begrüßt den Vorstoß von Frauenministerin Heinisch-Hosek, Aufträge nur noch an Firmen zu vergeben, die Frauen fördern. Bures: "Die öffentliche Auftragsvergabe ist ein guter und wichtiger Hebel, um Unternehmen bei der Förderung von Frauen noch stärker in die Pflicht zu nehmen. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie wird daher diesem Beispiel folgen. Auch in meinem Ressort werden künftig jene Betriebe Vorteile bei der Lukrierung von Aufträgen haben, die sich verbindlich zur Förderung von Frauen bekennen", erklärt Verkehrsministerin Doris Bures.

Im BMVIT wird bereits an einem Erlass gearbeitet, der analog zur Regelung des Bundeskanzleramtes formuliert sein wird. Liefer- und Dienstleistungsaufträge bis zu einem Wert von 100.000 Euro und einer Mindestlaufzeit von einem halben Jahr sollen von der Neuregelung betroffen sein. Darunter könnten zum Beispiel Softwarelizenzverträge, Wartungsverträge, Leasingverträge, Programmierleistungen, Beratungs- oder Kreativleistungen fallen.

Im Bereich der Forschung hat Bures bereits vor zwei Jahren eine entscheidende Initiative gesetzt, um Anreize zur Frauenförderung zu bieten. Seit Oktober 2010 wird Frauenförderung bei Forschungsanträgen belohnt. Die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) muss seither Gender-Aspekte bei der Bewertung von Projektaufträgen berücksichtigen.

www.bmvit.gv.at