Wurm will Unterhaltssicherung für Kinder

Im Unterhaltsvorschussrecht müssen bestehende Lücken geschlossen werden

Als einen Riesenschritt in Richtung Gleichstellung bezeichnet SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm, Armutsgefährdung von alleinerziehenden Frauen den Kampf anzusagen. "Noch immer sind Alleinerzieherinnen besonders von Armut bedroht, negative Konsequenzen daraus müssen vor allem die Kinder erleiden. Die Gründe sind vielfältig, einer davon sind die fehlenden Unterhaltsleistungen von den getrennt lebenden Vätern. Daher fordere ich eine Unterhaltssicherung für Kinder", so Wurm am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bereits im Regierungsabkommen von 2008 bis 2013 wurde unter dem Bereich "Familienrecht" festgehalten, dass bestehende Lücken im Unterhaltsvorschussrecht geschlossen werden müssen. ****

Die Unterhaltsansprüche sind so zu erweitern, dass eine Sicherung des Unterhalts von Kindern insbesondere aus getrennten Familien sicherzustellen sei. "Die Bundesregierung hat Österreich gut durch die Krise geführt, jetzt ist die Zeit reif, Vorhaben wie das Unterhaltsvorschussrecht auf neue Beine zu stellen, damit nicht die Schwächsten unter uns – Kinder aus getrennt lebenden Familien – unter die Räder kommen", sagt die SPÖ-Frauensprecherin. Wurm erinnert an die Forderung im Regierungsübereinkommen 2008-2013, in dem festgehalten wurde, dass ein Unterhaltsvorschuss immer möglich sein soll, wenn ein Unterhaltsanspruch besteht. "Die Justizministerin und der Familienminister sind aufgefordert, in Sachen Unterhaltssicherung für Kinder aktiv zu werden. Die Fakten sprechen dafür", so Wurm.