Bei Gleichberechtigung niemals locker lassen!

SPÖ Frauen Tirol feierten den Internationalen Frauentag

Im Vorfeld des Internationalen Frauentages, der am 8. März stattfindet, feierten die SPÖ Frauen Tirol diesen wichtigen Tag in Innsbruck und präsentierten sich mit geballter Kraft.

Stolz zeigte sich Frauenvorsitzende Nationalrätin Gisela Wurm, dass die SPÖ bei den Gemeinderatswahlen in Innsbruck mit einem Team toller, starker Frauen ins Rennen geht. Die Umsetzung des Reißverschlusssystems sei nicht nur in Spitzenpositionen, sondern auf der gesamten Liste wichtig. „Das spiegelt die Zusammensetzung der Bevölkerung wider und so kann sich wirklich etwas verändern. Studien haben gezeigt, dass Unternehmen mit gemischten Vorstandsteams besser wirtschaften. Das lässt sich auch auf die Politik umlegen“, so Wurm, die die Kandidatinnen zur Gemeinderatswahl vorstellte und ankündigte, bei der Gleichberechtigung der Geschlechter niemals locker lassen zu werden. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, das bleibt weiterhin die zentrale Forderung!“

Als „Tag der Freude und des Kampfes“ bezeichnete die Innsbrucker Bürgermeisterkandidatin Marie-Luise Pokorny-Reitter den Frauentag. Österreich habe eine starke Tradition der Frauenbewegung und es sei in der Vergangenheit viel erreicht worden. „Wir dürfen uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen“, so Pokorny-Reitter, die sie in Innsbruck weiterhin für den Neubau des Frauenhauses, für ganztägige, ganzjährige und kostenlose Kinderbetreuung sowie für die Unterstützung von AlleinerzieherInnen, deren Einkommen oft an der Armutsgrenze kratze, einsetzen will.

Mitgefeiert haben im vollen Saal u.a. Landtagsvizepräsidentin Gabi Schiessling, die Landtagsabgeordneten Lisa Jenewein und Klaus Gasteiger sowie AMS-Chef Anton Kern.

Für das musikalische Programm sorgten „9dlinger und die geringfügig Beschäftigten“. Sängerin Beatrix Neundlinger ist bekannt für ihre politischen Texte und von Projekten wie die „Schmetterlinge“ oder die „Proletenpassion“.

Der Internationale Frauentag steht für den langen Kampf der Frauen, für eine gleiche Teilhabe an der Gesellschaft wie Männer. Er soll die Errungenschaften der Frauen würdigen und deren Bedeutung für die Gesellschaft hervorheben. Die Tradition des Internationalen Frauentages geht auf die Arbeiterinnenbewegung um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zurück.