Frauentag: SPÖ-Frauen für mehr Wahlfreiheit der Frauen für Vollzeitbeschäftigung

SPÖ forciert interne Frauenförderung auf allen Ebenen – Rudas, Frauenberger, Mautz hissen Frauentag-Fahne an der SPÖ-Bundesgeschäftsstelle

Anlässlich des bevorstehenden Frauentages am 8. März wurde heute an der SPÖ-Bundesgeschäftsstelle im 1. Bezirk in Wien die lila Frauentags-Fahne gehisst. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas, die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz nahmen die Aktion zum Anlass, erneut auf das Problem der zunehmenden – oft unfreiwilligen Teilzeitarbeit – hinzuweisen. Um mehr Frauen die Möglichkeit für Vollzeitbeschäftigung zu geben, müssten Voraussetzungen wie ausreichende Kinderbetreuungseinrichtungen weiter verbessert werden, so die sozialdemokratischen Politikerinnen.

Unterstützung gibt es auch für das Vorhaben von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach einem "Papa-Monat" für die Privatwirtschaft. "Es ist notwendig, dass sich auch die Väter stärker der Herausforderung durch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellen. Wenn Familienarbeit zwischen Männern und Frauen gerechter verteilt wird, ist das auch ein Schlüssel für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Beruf", so Laura Rudas.

Frauenstadträtin Sandra Frauenberger wies auf die Bedeutung des Frauentages für die Frauenpolitik hin: "Der internationale Frauentag ist einerseits ein Feiertag, an dem wir auf unsere frauenpolitischen Erfolge zurückblicken und feiern. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Kampftag, an dem wir Frauen Gerechtigkeit lautstark einfordern." Der Frauentag stehe in Wien heuer unter dem Motto der gerechten Verteilung von Einkommen, Karrierechancen und Hausarbeit.

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Mautz wies anlässlich des Frauentages auch auf die Förderung von Frauen innerhalb der SPÖ hin. "Frauenförderung ist auch parteiintern das Bohren harter Bretter – aber wir bleiben dran." Eine wichtige Wegmarke sei diesbezüglich das Reißverschlussprinzip für SPÖ-KandidatInnenlisten, das 2010 beim Parteitag beschlossen wurde und nun bei kommenden Listenerstellungen zum Tragen kommt. Auch mit Frauenförderplänen und einer Frauenakademie der SPÖ sollen mehr Frauen für die politische Arbeit motiviert werden, so Mautz.