6. Februar internationaler Gedenktag “Keine Toleranz gegenüber FGM (female genital mutilation)”

Mautz: Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam bekämpfen

6. Februar internationaler Gedenktag “Keine Toleranz gegenüber FGM (female genital mutilation)”

SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz fordert mehr Aufmerksamkeit für die 155 Millionen Frauen weltweit, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. “Es geht vor allem darum, über die gesundheitlichen und psychischen Folgen zu informieren und ein neues Bewusstsein zu schaffen. Ein Bewusstsein, das ein Ende dieser Praktiken aber auch ein Ende der Stigmatisierung der Opfer bedeuten soll”, sagt Mautz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Bayr: FGM ist keine Frage der religiösen Zugehörigkeit sondern ein Zeichen der Unterdrückung von Frauen
Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) am 6. Februar

Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) am 6. Februar luden Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, und die Österreichische Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung am Freitag, zu einer gemeinsamen Pressekonferenz. “FGM ist keine Frage der religiösen Zugehörigkeit sondern ein Zeichen der Unterdrückung von Frauen”, erklärte Bayr. Deshalb hat sich die Österreichische Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung seit ihrer Gründung 2003 zum Ziel gesetzt, über dieses menschenrechtsverletzende Ritual aufzuklären und Aktivitäten zu setzen, um weibliche Genitalverstümmelung zu stoppen.