Frauenpensionsalter; Holocaust-Gedenktag

Frauen-Network
26.01.2012

Heinisch-Hosek: Frühzeitige Anhebung des Frauenpensionsalters geht an der Lebensrealität älterer Arbeitnehmerinnen vorbei
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat sich heute, Donnerstag, erneut gegen die vorzeitige Anhebung des Frauenpensionsalters ausgesprochen. Für Heinsch-Hosek geht dieses Modell an der Lebensrealität der älteren Arbeiternehmerinnen vorbei. Denn ältere Arbeitnehmerinnen seien eine von Arbeitslosigkeit besonders betroffene Gruppe. „Man kann nicht so tun, als ob die Wirtschaft diese Frauen mit offenen Armen empfangen würde. Statt dessen braucht es wirksame Maßnahmen, damit ältere Frauen länger im Erwerbsleben bleiben können – und da ist auch die Wirtschaft gefordert“, so Heinisch-Hosek.

Holocaust-Gedenktag – Rudas: Gegen alle Formen von Rechtsextremismus und Rassismus auftreten
WKR-Ball zeitgleich mit Holocaust-Gedenktag ist unerträglicher Affront
Am morgigen 27. Jänner jährt sich zum 67. Mal die Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas nimmt den morgigen Internationalen Holocaust-Gedenktag zum Anlass, um klarzumachen: „Der Holocaust-Gedenktag erinnert an die unzähligen Opfer des nationalsozialistischen Terror-Regimes. Für uns ist dieser Tag ein Auftrag, wachsam zu bleiben und uns beständig mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch, mit ganzer Kraft gegen alle Formen von Rechtsextremismus und Rassismus aufzutreten“, sagte Rudas heute, Donnerstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.
Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin betonte außerdem: „Das ‚Niemals vergessen‘ ist für uns kein leeres Schlagwort, sondern eine Mahnung, die lebendige Erinnerung konsequent hochzuhalten“. Es gelte, die richtigen Schlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen und gegen Intoleranz, Hass und Ausgrenzung aufzustehen: „Den Anfängen zu wehren und wachsam zu sein, ist die beste Versicherung gegen Rassismus und Rechtsextremismus.“

Holocaust-Gedenktag – Bayr: Bei Gedenkkundgebung setzen SPÖ und Zivilgesellschaft ein klares Zeichen gegen Rechts
WKR-Ball ist Rechtsaußen-Tummelplatz
SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr hat mit Blick auf den morgigen Internationalen Holocaust-Gedenktag die Bedeutung der Erinnerungsarbeit und des ‚Niemals vergessen‘ unterstrichen. „Wir müssen wachsam sein und gegen alle Formen von Rassismus und Rechtsextremismus auftreten.“ Daher sei die morgen Vormittag stattfindende Gedenkkundgebung anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau von entscheidender Bedeutung. „Bei dieser wichtigen zivilgesellschaftlichen Veranstaltung unter starker Beteiligung der SPÖ setzen wir ein klares Zeichen gegen Rechts. Die SPÖ, die sich dem permanenten antifaschistischen Kampf verschrieben hat, wird auch bei dieser Gedenkkundgebung entschlossen gegen Rechts auftreten. Denn Rechtsextremismus darf in unserem Land keinen Platz haben“, bekräftigt Bayr, heute, Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.
Scharfe Kritik übt Bayr daran, dass der umstrittene Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) ausgerechnet am Internationalen Holocaust-Gedenktag stattfindet. „Dieser Ball gilt als eines der größten Vernetzungstreffen der europäischen Rechten, wo sich unter anderem Vertreter von NPD, Vlaams Belang und Front National tummeln. Dass die FPÖ da von ‚Stützen der Gesellschaft‘ spricht, ist erschütternd und ein weiterer Beleg dafür, welche Gesellschaftsordnung sich die FPÖ offenbar vorstellt“, sagte Bayr.

Gedenkveranstaltung Befreiung KZ Auschwitz-Birkenau
27. Jänner, 10:00 Uhr
Heldenplatz, Burgtor

Moderiert von Katharina Stemberger mit BM Gabriele Heinisch-Hosek, Eva Glawischnig-Pieszek, Ariel Muzicant, Michael Bünker, Dwora Stein, VertreterInnen der StudentInnen und Zivilgeselschaft, dem jüdischen Chor und dem Chor der slowenischen StudentInnen

Infos unter: http://www.jetztzeichensetzen.at/

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

SPÖ Bundesfrauen
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