Papa-Monat

Frauen-Network
2.1.2012

Papa-Monat –
Mautz: Vorstoß von Familienminister Mitterlehner zu begrüßen
So rasch wie möglich in konkrete Verhandlungen eintreten
Der Papa-Monat wurde im Bundesdienst bereits umgesetzt und ist eine Erfolgsgeschichte, daher ist es zu begrüßen, dass Familienminister Mitterlehner eine generelle Einführung prüfen lässt, betonte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Die SPÖ und insbesondere Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek fordern schon lange eine generelle Lösung für alle Väter, jede Bewegung in diese Richtung ist zu unterstützen“, so Mautz. Im Bundesdienst haben bereits etwa 180 Väter den Papa-Monat in Anspruch genommen, auch gebe es in fünf Bundesländern und einigen Kollektivverträgen ähnliche Modelle. „Die Erfahrungen mit dem Papa-Monat sind durchwegs positiv und zeigen, dass dieses Modell ein richtiger und wichtiger Schritt ist“, sagte Mautz.

Binder-Maier: Papa-Monat ist wichtiger Schritt, um die Väterbeteiligung zu fördern
Die positive Aufnahme des Vorschlags von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, einen Papa-Monat österreichweit auch in der Privatwirtschaft einzuführen und dies im Kindergeld-Gesetz zu regeln, wird seitens der SPÖ ausdrücklich begrüßt, erklärte SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. So wie im Bundesdienst bereits praktiziert, könnten damit auch die in der Privatwirtschaft beschäftigten Männer die ersten vier Wochen nach der Geburt ihres Kindes zu Hause bleiben.
„Das wäre ein wesentlicher Schritt, um die Väterbeteiligung bei der Kinderbetreuung zu fördern“, legte Binder-Maier dar. Gleichberechtigung heiße auch, dass Mütter und Väter Verantwortung für ihre Kinder übernehmen können. Das Modell des Papa-Monats funktioniere bereits bei den Bundesbediensteten, bei weiten Teilen der Landesbediensteten und inzwischen auch in einzelnen Unternehmen. „Es ist an der Zeit, den Papa-Monat für alle Väter zu ermöglichen. Dies ist ein Gewinn für Kinder und Väter“, so die SPÖ-Familiensprecherin.

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

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