SeniorInnentreffpunkt; Global Gender Gap Report; Pension

Frauen-Network
07.11.2011


Heinisch-Hosek zu Besuch beim SeniorInnentreffpunkt Hauptbücherei

Am 7. November besuchten Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch das Team des „SeniorInnentreffpunkts Hauptbücherei“. Das Projekt wurde im Rahmen des Österreichischen Verwaltungspreises ausgezeichnet. „Mit dieser Initiative wird Seniorinnen und Senioren nicht nur die Schwellenangst vor der hoch technisierten Hauptbücherei genommen; sie werden auch in die Erschließung von Informationen mittels moderner Kommunikationstechnologien eingeführt“, zeigte sich Heinisch-Hosek begeistert.

Foto: BKA/HBF

Heinisch-Hosek: Aktueller Global Gender Gap Report zeigt Licht- und Schattenseiten
Bericht macht deutlich, dass es höchst an der Zeit war 2011 Schritte zu mehr Lohngleichheit zu setzen

„Der aktuelle Global Gender Gap Report zeigt Österreichs Licht- und Schattenseiten auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern“, sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Reaktion auf die Präsentation dieses Berichts. „Die gute Nachricht ist: In der Gesamtwertung haben wir drei Plätze gut gemacht“, so die Ministerin. Das zeige, dass wir vorankommen, auch wenn Frauenpolitik eine Politik der kleinen Schritte bleibt. Im Bereich der ökonomischen Partizipation habe Österreich zum Beispiel 15 Plätze aufgeholt. Das sei ein schöner Erfolg auf einer Teiletappe, so Heinisch-Hosek.

Die weniger gute Nachricht sei, dass es weiterhin Bereiche mit großem Aufholbedarf gebe. Besonders schlecht schneide Österreich bei der Lohngleichheit ab, obwohl auch hier eine leichte Verbesserung zu sehen ist. Das mache, so Heinisch-Hosek, wieder einmal deutlich: „Es war höchst an der Zeit, dass 2011 die Einkommensberichte, die Gehaltsangaben bei Jobinseraten und der Gehaltsrechner umgesetzt wurden. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit diesen Maßnahmen beim nächsten Global Gender Gap Report wieder einige Plätze weiter vorne liegen werden“, betonte Heinisch-Hosek.

Heinisch-Hosek: Kinderbetreuung – Regelung zu Absetzbarkeit überdenken

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nutzt die aktuelle Diskussion um die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten nach einer Berufungsentscheidung des Unabhängigen Finanzsenats (UFS), um Familien- und Finanzministerium zu einem Überdenken der derzeit gültigen Regelung aufzufordern: „Jede Stunde mehr, in der man über Kinderbetreuung und erste Hilfe bei Kindern lernt, verbessert die Betreuungsqualität. Und davon haben vor allem die Kinder etwas, und die Eltern wissen ihre Kinder in guten Händen“, so die Frauenministerin.

Mautz: Global Gender Gap Report – Teilerfolge bestätigen gute und beharrliche Frauenpolitik
Nun weitere Schritte für mehr Lohngerechtigkeit setzen

SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz sieht im Gender Gap Report 2011 positive Tendenzen und eine Bestätigung des beharrlichen Kampfes von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek für Gleichberechtigung. „Wir haben in der Gesamtwertung drei Plätze gut gemacht, im Bereich der ökonomischen Partizipation von Frauen ganze 15 Plätze. Das sind Schritte in die richtige Richtung. Nun müssen wir besonderes Augenmerk auf die Bereiche legen, in denen es noch großen Aufholbedarf gibt“, betonte Mautz am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Mautz zur Anhebung des Pensionsantrittsalters: Lebenswirklichkeit von älteren Frauen nicht außer acht lassen

Gegen eine Anhebung des Pensionsantrittsalters von Frauen sprach sich heute, Montag, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz gegenüber dem SPÖ-Pressedienst aus. Eine frühzeitige Erhöhung des Pensionsantrittsalters würde völlig an der Lebenswirklichkeit von älteren Frauen vorbeigehen, so Mautz.

„Der Arbeitsmarkt benachteiligt Frauen immer noch in hohem Maße. Auch müssen wir uns die Arbeitsbedingungen genau anschauen. Auf der einen Seite gibt es Frauen, die auf Grund von schlechten Arbeitsbedingungen und Mehrfachbelastungen aus gesundheitlichen Gründen gar nicht länger arbeiten können. Auf der anderen Seite werden ältere Frauen von der Wirtschaft oft aus dem Arbeitsmarkt gedrängt“, so Mautz. „Viel wichtiger ist es, das faktische Pensionsantrittsalter an das gesetzliche anzugleichen „, so Mautz.