Arbeit.Neu.Denken; Video; Sprachförderung; Diskussion

Frauen-Network
10. Oktober 2011

Frauenministerin Heinisch-Hosek: Der offene feministische Diskurs soll Tradition werden
Die Ministerin versprach zum Abschluss der Frauenenquete die Fortsetzung der Diskussionen auch in den Bundesländern
„Wir Politikerinnen verlieren im Alltag viel zu oft den Zugang zu Visionen und Utopien“, sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zum Abschluss der Frauenenquete ARBEIT.NEU.DENKEN. im Wiener Schloss Laudon. „Daher sind offene feministische Diskurse wie dieser ganz besonders wertvoll für mich. Ich möchte die Anregung vieler Teilnehmerinnen sehr gern annehmen, diese Enqueten fortzuführen und sie zur Tradition werden zu lassen.“
Davor hatten die Schweizer Ökonomin Mascha Madörin, die österreichische Politikwissenschafterin Margit Appel von der katholischen Sozialakademie und die deutsche Soziologin und Philosophin Frigga Haug ihre Analysen und Thesen von der Zukunft der weiblichen Arbeit dargelegt.

Video – Verteilaktionen zum Gehaltsrechner
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek war rund um den bundesweiten Equal Pay Day in Österreich unterwegs, um mit Frauen und Männern über gleichen Lohn für gleiche Arbeit ins Gespräch zu kommen.
Das Video könnt ihr/können Sie unter www.youtube.com/v/lxhF4Vy-Abgansehen.

Heinisch-Hosek begrüßt Einigung zur Sprachförderung
Mittel sollen für alle Kinder, die es brauchen, zur Verfügung stehen
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat heute begrüßt, dass es 2012 wieder fünf Mio. Euro für die sprachliche Frühförderung von Kindern geben wird. Wichtig sei aber, dass die Mittel nicht nur Kindern mit Migrationshintergrund zugutekommen, sondern allen Kindern, die es brauchen. Mit dem nun „runden Paket“ – bei dem es wie in der vorigen Bund-Länder-Vereinbarung zusätzlich zum Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung auch fünf Mio. Euro für die Sprachförderung gebe – zeigt sich die Frauenministerin zufrieden.

Diskussion im ega
„Frauen der Westsahara – Gender und nationale Identität im Exil“
20 Jahre nach Ausrufung des Waffenstillstands mit Marokko gilt die Westsahara heute noch immer als „letzte Kolonie Afrikas“, große Teile der Bevölkerung leben in Flüchtlingslagern in Algerien. Während der kriegsbedingten Abwesenheit der Männer haben Frauen beim Aufbau der neuen Gesellschaft im Exil eine tragende Rolle eingenommen. Unter dem Titel „Frauen der Westsahara – Gender und nationale Identität im Exil“ wird am Montag, dem 17. Oktober 2011 um 18.30 Uhr im ega (6., Windmühlgasse 26) u.a. die Auswirkungen von nationaler Identität und Konflikt auf die Situation der Frauen in den Flüchtlingslagern der Westsahara diskutiert.

Eröffnet wird die Veranstaltung von der Schauspielerin Erika Pluhar. Maria Mayrhofer untersucht in ihrem Vortag die Auswirkungen von nationaler Identität und Konflikt auf die Situation der Frauen in den Flüchtlingslagern der Westsahara. Anschließend findet eine Diskussion mit Nadjat Hamdi, Vertretung der Frente Polisario in Österreich statt. Moderiert wird der Abend von Petra Bayr, SPÖ Bereichssprecherin für Umwelt und globale Entwicklung. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei!

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „femmes globales“ statt, die von den Wiener SPÖ Frauen, dem Renner Institut, dem ega und der Nationalratsabgeordneten Petra Bayr initiiert wurde und sich zum Ziel setzt, verschiedene frauenspezifische Themen mit internationalen Expertinnen zu diskutieren.

Anmeldung bitte unter Tel.: 01 589 80 / 423 oder elisabeth.gutenbrunner@nullega.or.at

Diskussion: „Frauen der Westsahara – Gender und nationale Identiät im Exil“
Zeit: Montag, 17. Oktober 2011, 18.30 Uhr
Ort: 6., ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

SPÖ Bundesfrauen
Löwelstrasse 18
1014 Wien
Tel.: +43 (01) 53 427-270
e-Mail: frauen@nullspoe.at
www.frauen.spoe.at

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