Live-Chat; Kinderbetreuung; Frauenpolitik

Frauen-Network
28.09.2011

Morgen: Live-Chat mit Arbeiterkammerexpertin auf www.lohngerechtigkeit.at
Morgen Donnerstag findet von

14.00 Uhr – 15.00 Uhr ein Live-Chat mit

Mag.a Ingrid Moritz, Leiterin der Abteilung Frauen und Familie in der Arbeiterkammer statt.

Nutzt die Chance live Fragen zu stellen und mitzudiskutieren!
Ihr könnt aber auch bereits jetzt Fragen einsenden! http://www.lohngerechtigkeit.at/chats/1

Heinisch-Hosek: Ausbau der Kinderbetreuung ist eine Erfolgsstory
Anstoßfinanzierung für die nächsten drei Jahre gesichert

„Heute wird die Erfolgsgeschichte der Anstoßfinanzierung fortgesetzt“, sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zum Ministerratsbeschluss über den Ausbau der Kinderbetreuung. „Schon in den letzten drei Jahren konnten wir 24.000 neue Betreuungsplätze und 9.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Diesen Weg gehen wir jetzt konsequent weiter.“

In den kommenden drei Jahren wird es jeweils 15 Millionen Euro für den Ausbau der Kinderbetreuung geben, und noch für heuer stellt die Regierung zusätzlich 10 Millionen Euro zur Verfügung. „Darauf bin ich stolz, denn es war nicht einfach, alle Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen zu überzeugen, dass wir mehr Betreuungsplätze brauchen“, so die Ministerin weiter.

Mautz: SPÖ steht für konsequente Frauenpolitik
Es ist eindeutig, dass für Frauen in diesem Land nur etwas weitergeht, wenn Sozialdemokratinnen in der Regierung sind“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Die FPÖ will Frauen zurück an den Herd drängen, das wird ihr jedoch nicht gelingen“, so Mautz.

„Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek kämpft hartnäckig für die Rechte der Frauen und hat vieles zur Verbesserung der Situation von Frauen bereits durch- und umgesetzt: Die verpflichtenden Einkommensberichte, das Einkommensabhängige Kindergeld, den Ausbau der Kinderbetreuung, die Kopplung der Förderung an die Schließtage bei den Kinderbetreuungseinrichtigungen, den Papa-Monat im öffentlichen Dienst und vieles mehr“, sagte Mautz.

„Die Frauen in diesem Land haben ein Recht auf gleiche Chancen. Sie wollen berufstätig sein und lassen sich von antiquierten ‚Zurück an den Herd-Parolen‘ der FPÖ sicher nicht beeindrucken“, betonte Mautz.

Wurm zu FPÖ-Frauenpolitik: Mit voller Kraft zurück in die Vergangenheit
Männerpartei FPÖ hat gesellschaftliche Entwicklungen der letzten Jahrzehnte verschlafen
SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm übt heftige Kritik an der als „Frauenpolitik“ getarnten „Zurück an den Herd“-Doktrin der FPÖ. „Die Freiheitlichen sind eine Männerpartei, das zeigen die heutigen kruden Äußerungen zu frauenpolitischen Fragen“, sagte Wurm am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Dass sich Frauen von den Freiheitlichen nicht gut vertreten fühlen, zeige sich auch deutlich an den Ergebnissen der letzten Nationalratswahl, nur 16 Prozent der FPÖ-WählerInnen waren Frauen.

Dass es ohne Quoten nicht geht zeigt sich am Beispiel des FPÖ-Parlamentsklubs überdeutlich, wo Frauen krass unterrepräsentiert sind. „6 Frauen bei 34 Abgeordneten ist ein beschämender Schnitt“, betonte Wurm in Richtung Klubobmann Strache. „Frauen halten sich aus gutem Grund fern von der FPÖ. Forderungen wie der Ruf nach einem Müttergehalt torpedieren den Kampf für Gleichberechtigung der Frauen in unserer Gesellschaft“, so Wurm.