Menschenhandel; Equal Pay Day; Live-Chat

Frauen-Network
26.09.2011

Gabriele Heinisch-Hosek: „Nur gemeinsam sind wir im Kampf gegen Menschenhandel erfolgreich“
Frauenministerin Heinisch-Hosek eröffnete den „Regional Round Table“ zur Prävention und Bekämpfung von Menschenhandel
„Menschenhandel hat durch die Globalisierung in den letzten Jahren eine ganz neue Dimension erreicht und zählt heute zu den am stärksten globalisierten kriminellen Märkten unserer Zeit“, sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute bei der Eröffnung des „Regional Round Table“ zur Bekämpfung von Menschenhandel. Im Rahmen dieser regionalen Initiative setzen sich Österreich und seine Nachbarländer gegen alle Formen des Menschenhandels ein. Von 26. bis 27. September beschäftigen sich Expertinnen und Experten aus dem zentraleuropäischen Raum mit Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit im Kampf gegen die Ausbeutung von Menschen und ihrer Arbeitskraft in sklavenähnlichen Verhältnissen.

Heute: Equal Pay Day in Salzburg
Heuer findet der Equal Pay Day – jener Tag ab dem Frauen faktisch gratis bis zum Jahresende weiterarbeiten – drei Tage später als im Jahr 2010 statt. „Auf den ersten Blick wäre dies ein Grund zur Freude, allerdings ist die Verbesserung um drei Tage nicht dank einer besseren Einkommenssituation der Frauen zustande gekommen, sondern auf Grund von Einkommensverlusten der Männer während der Wirtschaftskrise (Kurzarbeit) entstanden“, erklärt Landesfrauenvorsitzende, Labg. Ingrid Riezler.

Die Berechnung erfolgt auf Grund von Daten aus dem Jahr 2009. Im nächsten Jahr ist mit den Daten von 2010 leider wieder ein rechnerischer Rückschritt zu erwarten.

Einkommensberichte liegen vor- Neun Unternehmen (Bosch, Interspar, DM, Alpine Bau, Porsche, ÖWD, Salzburg AG, Raiffeisenverband, Sony) mit Sitz in Salzburg mussten bis 31. Juli 2011 die ersten Einkommensberichte erstellen, die die Einkommensunterschiede von Männern und Frauen in den Betrieben sichtbar machen. „Da die Berichte nicht veröffentlicht werden, ersuche ich die Betriebsräte ihr Recht auf Information wahrzunehmen, da nur durch ihr engagiertes Eingreifen, eine Veränderung möglich wird. Im Fall der Salzburg AG soll der Aufsichtsrat – in dem das Land als Miteigentümer seine Kontrollfunktion wahrnimmt – den Einkommensbericht begutachten“, betont Riezler weiters

Infos und Termine unter www.lohngerechtigkeit.at.

Mautz: Live-Chat mit Arbeiterkammerexpertin Ingrid Moritz auf www.lohngerechtigkeit.at
„Welche Branchen haben die höchsten Lohnunterschiede? Wie können Frauen effektiver Gehalt verhandeln?“ Diese und andere frauenpolitische Fragen können am 29.9.2011 um 14.00 Uhr live und direkt an die Leiterin der Abteilung Frauen und Familie in der Wiener Arbeiterkammer, Mag.a Ingrid Moritz, gerichtet werden. „Wir starten diese Form der Live-Diskussion zum ersten Mal und freuen uns auf eine spannende Diskussion“, so SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz heute, Montag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Ingrid Moritz ist Gewinnerin des Wiener Frauenpreises 2010. Sie leitet seit 1998 die Abteilung Frauen und Familie der Wiener Arbeiterkammer. Sie informiert, berät und setzt sich für die Interessen von Frauen ein. Mit fundierten Statistiken, Studien und Berechnungen, mit zahlreichen Vorträgen und Diskussionsbeiträgen trägt ihre Abteilung an vorderster Front dazu bei, die Lohnschere in Österreich Schritt für Schritt zu schließen.

Live-Chat auf www.lohngerechtigkeit.at am Donnerstag, den 29.9.2011, 14.00 bis 15.00 Uhr

Fragen können uns bereits zugesandt werden! Direkt unter http://www.lohngerechtigkeit.at/chats/1

MITREDEN auf www.lohngerechtigkeit.at.

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

SPÖ Bundesfrauen
Löwelstrasse 18
1014 Wien
Tel.: +43 (01) 53 427-270
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www.frauen.spoe.at

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