Preis; Forschungspraktika; Management; Ausstellung

meritus Unternehmenspreis 2011 Einreichfrist endet am 15.9.2011 Nur noch wenige Tage haben Unternehmen die Möglichkeit, am Rennen um den meritus Unternehmenspreis teilzunehmen. Die Bewerbungsfrist endet am Donnerstag, 15. September 2011. Ausgezeichnet werden dabei Betriebe, die in ihrem Diversity-Management die Dimension "sexuelle Orientierung" in besonderer Weise berücksichtigen. Die Initiator/innen des meritus sind die beiden Vereine Queer Business Women (QBW) und austrian gay professionals (agpro). Mit in der Jury sind u.a. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Sozialminister Rudolf Hundstorfer. Infos zur Einreichung: http://www.meritus.or.at Gabriele Heinisch-Hosek: "In unserer Gesellschaft setzt sich nach und nach die Erkenntnis durch, dass Vielfalt Chancen eröffnet und Bereicherung bringt. Auch Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung von Diversity. Dennoch werden einzelne Bereiche wie Homosexualität viel zu oft tabuisiert und im beruflichen Kontext ausgeklammert. Hier gilt es entgegenzusteuern und Vorbilder aufzuzeigen." Bures: Hochqualifizierte Forschungspraktika für Studentinnen Nur 22 Prozent der Beschäftigten im Forschungs- und Technologiebereich sind Frauen. Mit der Förderung von Forschungspraktika für Studentinnen technischer und naturwissenschaftlicher Fächer will Innovationssministerin Doris Bures mehr Frauen für die Forschung gewinnen. Ab Herbst können Studentinnen technischer und naturwissenschaftlicher Fächer hochqualitative Praktika in Forschungs-Unternehmen und -Institutionen absolvieren – samt Sozialversicherung und mindestens 1.400 Euro Brutto pro Monat. "Mehr Frauen in der Forschung heißt mehr Ressourcen für die Unternehmen und bessere Karrierechancen für die Frauen", sagte Innovationsministerin Bures, vergangene Woche bei den Alpbacher Technologiegesprächen 2011. Organisiert und gefördert werden die Praktika durch das BMVIT, das bereits seit einigen jahren auf spezifische Frauenförderprogramme setzt. Mautz: Rechnungshofbericht zeigt Wichtigkeit von Frauenquoten Nur fünf Prozent Frauen im Management von Staatsbetrieben – Selbstverpflichtung für staatsnahe Betriebe war notwendiger Schritt Der aktuelle Bericht des Rechnungshofes, laut dem nur fünf Prozent der ManagerInnenposten in staatsnahen Betrieben von Frauen besetzt sind, zeigt, dass die im Frühjahr beschlossene Frauenquote in den Aufsichtsräten staatsnaher Betriebe ein notwendiger Schritt war. Das betonte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz am Freitag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. "Dass 95 von 100 ManagerInnen Männer sind, ist erschreckend und zeigt, dass Frauen bei der Vergabe von Spitzenpositionen nach wie vor benachteiligt werden. Mit der Frauenquote für staatsnahe Betriebe wurde ein starkes Instrument geschaffen, um diese veralteten Männer-Seilschaften endlich aufzubrechen", sagte Mautz. Es sei zu hoffen, dass nach der Selbstverpflichtung des Bundes nun auch die Länder und Gemeinden nachziehen. Eröffnung der Ausstellung FESTE. KÄMPFE. 100 JAHRE FRAUENTAG in Vorarlberg Sonntag, 4. September 2011, 10.30 Uhr Frauenmuseum Hittisau Eine Ausstellung des Frauenmuseum Hittiau in Kooperation mit dem Kreisky Archiv und Johanna Dohnal Archiv sowie dem Österreichischen Museum für Volkskunde und dem Bregenzerwaldarchiv Die Ausstellung basiert auf die Forschungsergebnisse des Kreisky-Dohnal-Archivs und dokumentiert anhand eindrucksvoller Bild-, Ton- und Filmdokumente die wechselvolle Geschichte des Frauentages in den Kontexten gesellschaftspolitischer und kulturgeschichtlicher Rahmenbedingungen. Von den ersten Demonstrationen für das Frauenwahlrecht auf der Wiener Ringstraße vor dem Ersten Weltkrieg bis zur Aneignung und Institutionalisierung der Frauentage durch autonome Frauengruppen seit den 1970er Jahren. Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Objekte zur Geschichte des Frauentags und der Frauenorganisationen in Vorarlberg. Darüber hinaus hat das Bregenzerwaldarchiv im Auftrag des Frauenmuseums Frauenorganisationen und Frauenpolitik im Bregenzerwald unter die Lupe genommen. Kuratorinnen Feste. Kämpfe: Maria Mesner, Heidi Niederkofler und Johanna Zechner Kuratorin Vorarlbergteil: Birgit Johler Kuratorin Bregenzerwaldteil: Katrin Netter