Heinisch-Hosek: Fortschrittsbericht zur Frauenförderung im Bundesdienst – jeder fünfte Spitzenjob mit einer Frau besetzt

In der zweiten Führungsebene schon ein Drittel aller Jobs weiblich – Vorbild für Privatwirtschaft

„Mit dem Beschluss des Fortschrittsberichts zur Frauenförderung im Bundesdienst zeigen wir, dass jeder fünfte Spitzenjob im Öffentlichen Dienst mit einer Frau besetzt ist“, sagte die Ministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich des heutigen Ministerrats.

„Der Öffentliche Dienst wird auch in den kommenden Jahren immer besser werden, denn ein Drittel aller Jobs in der zweiten Führungsebene ist bereits heute mit Frauen besetzt. Es mangelt uns also nicht an weiblichen Nachwuchskräften, die in den nächsten Jahren in die Top-Positionen aufsteigen können“, meinte die Ministerin.

So gut wie alle Ressorts haben im Jahr 2010 Fortschritte in der Frauenförderung erzielt. Zusätzlich hätten die einzelnen Ministerien im Personalplan gesetzlich verankert, wie viele weibliche Führungskräfte es in den Folgejahren geben muss. Diese Ziele hätten sich die Ressorts selbst verordnet, da sie am besten einschätzen könnten, welche Positionen und Funktionen wann neu zu besetzen seien.

Die Zahlen im Detail: Der Anteil von Frauen in allen Positionen ist in den letzten fünf Jahren kontinuierlich angestiegen. Der Frauenanteil insgesamt liegt im Bundesdienst derzeit bei rund 40 Prozent. Der Anteil der weiblichen Führungskräfte liegt mittlerweile bei rund 20,9 Prozent.

„Den Wirtschaftsbetrieben in unserem Land kann ich nur sagen, nehmt euch ein Beispiel an uns. Denn in den Vorstandsetagen der Privatwirtschaft sind nicht einmal fünf Prozent Frauen vertreten, in Aufsichtsräten knapp zehn Prozent“, so Heinisch-Hosek zum Schluss.