Papa-Monat; Sommergarten-Kino im ega

Gabriele Heinisch-Hosek: Papa-Monat auch in der Privatwirtschaft Seit 1. Jänner 2011 haben bereits öffentlich Bedienstete die Möglichkeit, einen Papamonat in Anspruch zu nehmen. Der Papamonat ist derzeit eine unbezahlte Karenz, die maximal vier Wochen dauert. Und auch einige Bundesländer wie etwa Wien, Sozialpartnerorganisationen wie ÖGB oder AK und auch einige Betrieben machen schon Papamonatregelungen möglich. Die Ministerin möchte, dass in Zukunft ein Papamonat in der Privatwirtschaft insgesamt ermöglicht und sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der Privatwirtschaft bezahlt wird nämlich aus dem Kindergeld-Topf. Und zwar in dem der Vater Teile seines Anspruches auf Kinderbetreuungsgeld und Väterkarenz vorziehen und parallel zum Wochengeldanspruch der Mutter in Anspruch nehmen kann.

  • Finanzierung

Bei der Diskussion der Kostenfrage ist festzuhalten, dass der derzeitige Anspruch der Väter auf Kinderbetreuungsgeld im Budget ja eigentlich eingeplant sein müsste, auch wenn die Kosten durch die geringe Inanspruchnahme (rund 5%) nicht zum Tragen kommen. "Den Papa-Monat sehe ich als natürlichsten Einstieg in die Väterkarenz, das sollte man möglich machen", erklärte Heinisch-Hosek. "Das Vorziehen wäre eine einfache kostenneutrale Möglichkeit, die bei gutem Willen schnell umsetzbar wäre. Man hat etwas Bestehendes und muss nichts Neues erfinden. Ich hoffe auf Zustimmung, weil ich den Vorschlag für sehr praktikabel halte, " so Heinisch-Hosek. Donnerstag: Finale des Sommergarten-Kinos im ega Letzte Vorstellung in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria Der diesjährige ega Sommergarten bietet in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria Kino vom Feinsten bei freiem Eintritt! Ausgewählte Filme aus der Filmreihe "Shooting women" thematisierten weibliches Filmschaffen in Österreich vor 1999. Am kommenden Donnerstag, dem 28. Juli 2011 wird ab 21 Uhr im ega in der Windmühlgasse 26 zum großen Finale mit "Der Traum des Sandino" (A 1980) wieder ein Film von der Regisseurin Margareta Heinrich gezeigt, die für Frauen im österreichischen Filmgeschäft viel leistete. Das Filmprogramm im Detail: Heinrich begleitete nach dem Sturz der Diktatur die Reformkampagnen der sandinistischen Revolutionäre. "Der Traum des Sandino" ist eine Dokumentation, die in poetischen Bildern mit, über und durch das Volk erzählt, das sich mit fortschreitender Alphabetisierung emanzipiert. ega Sommergarten Kino 2011 in Kooperation mit dem Filmarchiv Austria Eintritt frei! Ort: 6., ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, Zeit: Donnerstag, 28. Juli 2011 ab 20.30 Uhr, Filmbeginn: 21.00 Uhr Weitere Informationen unter http://www.ega.or.at oder telefonisch unter 01 / 589 80 – 423