Einkommensbericht in der SPÖ erstellt – keine Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen

„Mit dem Einkommensbericht will die SPÖ ein Vorbild für Unternehmen sein. Denn jede Frau hat ein Recht darauf zu wissen: Verdiene ich gleich viel wie meine Kollegen?“ (Frauenministerin und SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek)

Frauenförderung wird in der SPÖ groß geschrieben. Wir gehen da einen konsequenten Weg – und sorgen dafür, dass Frauen in der Partei stark repräsentiert sind. Das zeigt etwa die im letzten Jahr verschärfte Quotenregelung: Im Juni 2010 haben wir ein Reißverschlusssystem beschlossen, sodass jedem Mann eine Frau bei der Listenerstellung – und umgekehrt – folgen muss. Bei unseren Nationalratsabgeordneten haben wir heute einen Frauenanteil von 35,1 Prozent, davon waren wir vor einigen Jahren noch weit entfernt.

Die SPÖ geht diesen Weg konsequent weiter. Jüngster Meilenstein: Die Bundespartei hat einen Einkommensbericht erstellt. Verpflichtet wären wir mit nur knapp 100 MitarbeiterInnen nicht – wir wollen damit aber ein Zeichen setzen und Vorbild für die Privatwirtschaft sein. Das Ergebnis ist so eindeutig wie erfreulich: Es gibt keine Einkommensnachteile für Frauen in der SPÖ.

Bei den Einkommen unserer Mitarbeiterinnen hat die SPÖ schon Gleichheit erzielt. Aber wo die SPÖ noch nachschärfen muss, ist bei der Anzahl der Frauen in Entscheidungspositionen. Da ist zwar schon einiges weitergegangen, aber das reicht nicht. Deshalb gehen die SPÖ-Frauen jetzt das nächste Projekt an: Ab Oktober wird die Frauenorganisation auf Bundesländertour gehen, d.h. die lokalen Frauenorganisationen in den Bundesländern besuchen und gemeinsam mit ihnen Regionalkonferenzen veranstalten.

Das Ziel: In der SPÖ aktive Frauen ansprechen (z.B. Bürgermeisterinnen, Gemeinderätinnen, Landtagsabgeordnete, Bezirks- bzw. Ortsparteivorsitzende), aber auch solche, die das noch werden wollen; über die politische Arbeit informieren und Frauen motivieren, sich politisch zu engagieren und für ein Amt zu kandidieren. Denn jede Kandidatur von Frauen, egal auf welcher Ebene, ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Das heißt: Die SPÖ nimmt Frauenförderung ernst, mit Konsequenz lässt sich vieles erreichen. Das zeigt sich auch daran, dass seit 1. 7. 2011 den zwei Gremien der Gesetzgebung sowie der Landeshauptleutekonferenz Frauen vorstehen: Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Bundesratspräsidentin Susanne Neuwirth, Landeshauptleutekonferenz-Vorsitzende Gabi Burgstaller. Drei SPÖ-Frauen bekleiden somit einige der wichtigsten Positionen im Staat – und das ist gut so.