Brustkrebsfrüherkennung

Frauen-Network
30. Juni 2011

Heinisch-Hosek: Brustkrebsfrüherkennung neu

„Gesundheitsminister Alois Stöger hat nun ein flächendeckendes Früherkennungsprogramm für Brustkrebs initiiert. Das zeigt ein weiteres Mal, dass er ein wirklich starker Verbündeter für uns Frauen ist.“ (Gabriele Heinisch-Hosek)

Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, ist vor allem bei der Gruppe der 50- bis 79-Jährigen am Höchsten, diese Gruppe geht aber am Seltensten zu Vorsorgeuntersuchungen. Gesundheitsminister Alois Stöger hat daher nun gemeinsam mit den Sozialversicherungsträgern und der Ärztekammer ein Modell zur Brustkrebsfrüherkennung für Frauen erarbeitet, das eine massive Verbesserung in der Brustkrebsbefundung durch ein Mammographiescreening darstellen wird. In diesem Rahmen werden alle 45- bis 69-jährigen Frauen persönlich zur Mammographie eingeladen. Damit sollen wesentlich mehr Frauen als bisher durch die Vorsorgeuntersuchung erreicht werden (rund 75 Prozent der Frauen in der Risikogruppe). Damit könnte die Sterblichkeit um 30 Prozent verringert werden.

Erstmalig wird eine vollständige Dokumentation und Auswertung aller Mammographien erhoben. Das wird vor allem den betroffenen Frauen zu Gute kommen. Denn damit soll die Datenbasis für künftige politische Entscheidungen zur Brustkrebsfrüherkennung verbessert werden. Und es gibt erstmalig eine unabhängige Doppelbefundung durch zwei ÄrztInnen.

Wer kann am Mammographiescreening teilnehmen?

* 45-69-Jährige Frauen erhalten eine persönliche Einladung.

* 40-44-Jährige Frauen und Frauen über 70 Jahre können freiwillig teilnehmen.

* Alle Frauen unabhängig vom Alter, die einem erhöhten Brustkrebsrisiko ausgesetzt sind, können nach wie vor eine Mammographie erhalten.

Wie funktioniert das Screening?

* Es gibt ein zentrales Einladungsmanagement durch die Sozialversicherung.

* Das persönliche Einladungsschreiben gilt als direkte Überweisung an eines der Mammographieinstitute.

* Eine unabhängige Doppelbefundung durch zwei ÄrztInnen muss stattfinden. Wenn es unterschiedliche Befunde dieser ÄrztInnen gibt, dann muss es zu einer gemeinsamen Befundung durch die beiden ÄrztInnen kommen.

* Bei Verdachtsfällen muss es zusätzlich auch eine Ultraschalluntersuchung geben.

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

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