Papa-Monat; Frauenbericht; Aidsprävention

Frauen-Network
28. Juni 2011

Heinisch-Hosek: Einführung des Papa-Monats in Wien zeigt, wie man fortschrittliche Familien- und Personalpolitik macht

Es wird Zeit, eine Lösung für die Privatwirtschaft zu finden
„Die Einführung eines Papa-Monats bei der Stadt Wien zeigt, wie man fortschrittliche Familien- und Personalpolitik macht“, sagte Frauen- und Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur heutigen Ankündigung der Wiener Frauen- und Personalstadträtin Sandra Frauenberger. Auch im Bundesdienst gelte ja seit 1. Jänner 2011 eine Regelung für den Papa-Monat, und dessen Einführung sei ihr als Frauen- und Beamtenministerin besonders wichtig gewesen.

„Ich freue mich, dass nun auch die vielen Beschäftigten der Stadt Wien die Möglichkeit bekommen, sich gleich nach der Geburt eine gemeinsame Auszeit mit ihrem Baby zu nehmen“, so Heinisch-Hosek weiter. Denn der Papa-Monat sei ein wichtiger Schritt zu mehr Väterbeteiligung.

„Es gibt immer mehr Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, die den Wert von Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die männlichen Beschäftigten aber auch für die Unternehmen erkennen. Es wird Zeit, hier eine Lösung für die Privatwirtschaft zu finden“, meinte die Ministerin zum Schluss.

Frauenbericht – Wurm: Ökonomisch immer noch große Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Maßnahmen wie das Einkommenstransparenz-Gesetz sollen Ziel der Gleichstellung beschleunigen
Die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligungen von Frauen greifen. Das betonte SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm am Dienstag anlässlich des Beschlusses des „Berichts betreffend den Abbau von Benachteiligungen von Frauen“. „Besonders erfreulich ist, dass die Erwerbsquote von Frauen gesteigert werden konnte. 2009 waren bereits 65,4 Prozent der Frauen erwerbstätig“, so Wurm.

Um Benachteiligung von Frauen endgültig abzubauen, müsse aber noch viel geschehen: „Im Bericht steht auch, dass ökonomisch immer noch große Unterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen. Das Bruttoeinkommen von Frauen lag 2009 um 40 Prozent unter jenem der Männer, das Nettoeinkommen um 32,4 Prozent. Auch Arbeitslosengelder und Pensionen der Frauen liegen deutlich unter jenen der Männer“, kritisierte die SPÖ-Frauensprecherin.

Bayr: Aidsprävention bei Frauen läuft über Bildung und Selbstbestimmung

Zugang zu Behandlung und Prävention stärker ausbauen
„Von HIV und Aids sind mittlerweile mehrheitlich verheiratete Frauen betroffen“, erinnert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, am Dienstag bei einer Pressekonferenz zum Thema Aids an die alarmierenden Zahlen. „In manchen Staaten des südlichen Afrika sind bis zu 41 Prozent aller schwangeren Frauen HIV-positiv, viele von ihnen sind aufgrund schlechter medizinischer Grundversorgung und Geldmangel ohne jede Behandlung“, weist Bayr auf die dramatische Situation für Frauen hin.

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

SPÖ Bundesfrauen
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