Fortpflanzungsmedizin; Adoptionsrecht

Frauen-Network
20. Juni 2011

Fortpflanzungsmedizin – ist das österreichische Gesetz noch zeitgemäß?

Frauenministerin Heinisch-Hosek und Gesundheitsminister Stöger eröffneten die Tagung der Bioethikkommission zum Thema „Fortpflanzungsmedizin- quo vadis?“ im Wiener Bundeskanzleramt

„Für mich als Frauenministerin geht es um das Recht der Frauen auf Fortpflanzung, wenn sie einen Kinderwunsch haben“, sagte Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute, Montag, in ihrer Eröffnungsrede zur Tagung der Bioethik-Kommission im Bundeskanzleramt. „Das österreichische Fortpflanzungsmedizingesetz ist sehr restriktiv. Regenbogenfamilien oder Alleinerziehende haben derzeit keine Möglichkeit, sich bei ihrem Kinderwunsch medizinisch unterstützen zu lassen“, so Heinisch-Hosek. Es sei daher die Frage, ob das österreichische Gesetz noch zeitgemäß sei. „Ich freue mich über die Diskussion und die Ergebnisse dieser Tagung zu diesem Thema, um mehr Klarheit darüber zu gewinnen, welche Möglichkeiten der künstliche Befruchtung in Zukunft eine Rolle spielen sollen und für wen.“

16. Regenbogenparade – Heinisch-Hosek für Adoptionsrecht für lesbische und schwule Paare
Eingetragene PartnerInnenschaft: Plädoyer für Heirat am Standesamt – Über 100.000 TeilnehmerInnen setzen Zeichen für Solidarität und Toleranz

Der Wiener Rathausplatz stand am Samstag, anlässlich der 16. Regenbogenparade ganz im Zeichen der Solidarität und Toleranz. Mehr als 100.000 TeilnehmerInnen demonstrierten gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und Transgender-Personen. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bekräftigte bei der großen Open-Air-Abschlussveranstaltung vor dem Wiener Rathaus: „Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass es bei der Eingetragenen PartnerInnenschaft für lesbische und schwule Paare möglich ist, am Standesamt zu heiraten.“ Die Frauenministerin betonte auch, dass sie sich für das Adoptionsrecht für lesbische und schwule Paare einsetzen wird.

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

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