Frauenpreis; Einkommen

Frauen-Network
12. April 2011

Heinisch-Hosek: Erstmalige Verleihung des Frauenring-Preises durch den Österreichischen Frauenring
Foto: Verleihung des Frauenring-Preises durch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (l.) und die Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, Christa Pölzlbauer (r.) an Paul Gulda (m.r.) und Renata Schmidtkunz (m.l.)
Fotograf: Harald Minich

Heuer verlieh der Österreichische Frauenring (ÖFR) zum ersten Mal den Frauenring-Preis für besondere Leistungen nach feministischen Grundsätzen. Der Frauenring-Preis soll von nun an jährlich Personen übergeben werden, die besonderes feministisches Engagement zeigen.

Diesjährige PreisträgerInnen sind die ORF-Journalistin Renata Schmidtkunz und der Musiker Paul Gulda. Der ÖFR möchte mit dem Frauenringpreis 2011 das langjährige Ringen der beiden PreisträgerInnen um die Beseitigung des Babylon-Plakates am Wiener Flughafen würdigen.Renata Schmidtkunz hat seit 2007 immer wieder und in unterschiedlichster Form gegen das Plakat protestiert und sich sehr engagiert für die Abnahme des Plakates eingesetzt.

Auch Paul Gulda ging es in Zusammenhang mit der Beseitigung des Plakates in erster Linie um die Frauen- und somit Menschenwürde. Jedoch störte ihn auch, dass das große Babylon-Begrüßungsplakat den Eindruck erweckte, als wäre Wien ein einziges Bordell. Der Österreichische Frauenring zeigt sich sehr erfreut, dass sich mit Paul Gulda ein Mann so stark für die Beseitigung des Babylon-Plakates einsetzte.

Mautz: Information ist der Schlüssel für Einkommensgerechtigkeit
Gehaltsrechner bietet wichtige Daten

Wenn wir beim Thema „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ einen großen Schritt nach vor machen wollen, ist Information das Wichtigste, sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz am Dienstag gegenüber dem Pressedienst. „Frauen brauchen mehr Mut und Selbstvertrauen, wenn sie in Gehaltsverhandlungen gehen. Dafür müssen sie aber auch besser einschätzen, wieviel für eine ähnliche Arbeit gezahlt wird“, sagte Mautz.

„Ich begrüße daher das Vorhaben von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, nach Schweizer Vorbild einen Gehaltsrechner zu entwickeln. Es ist wichtig, dass Frauen beim Thema Gehalt auf ihre Rechte pochen. Ich bin überzeugt, dass Information der Schlüssel für vehementes und selbstbewusstes Auftreten ist“, betonte Mautz.

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

SPÖ Bundesfrauen
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