Gender Mainstreaming; Quote

Frauen-Network
8. April 2011

Heinisch-Hosek: Gender Mainstreaming im Gesundheitswesen weiter fördern
Doppelbelastung von Frauen ist Gesundheitsrisiko

Anlässlich des gestrigen Weltgesundheitstages unterstrich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Wichtigkeit von Gender Mainstreaming in der Medizin: „Auf allen Ebenen des Gesundheitswesens müssen Genderaspekte noch stärker berücksichtigt werden. Denn es gibt unterschiedliche Bedürfnisse und Krankheitsbilder von Männern und Frauen. Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede müssen noch mehr in dem Mittelpunkt der Medizin rücken, um eine adäquate Gesundheitsversorgung sicherzustellen“, so die Ministerin.

Wurm zu Frauenquote: Flughafen Wien AG geht mit gutem Beispiel voran

Erfreut zeigt sich SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm über die Entsendung zweier Top-Frauen in den Aufsichtsrat des Flughafen Wien AG. „Es ist erfreulich, dass immer mehr Unternehmen erste Schritte in Richtung mehr Frauen in Führungspositionen gehen. Das sind Erfolge einer konsequenten Frauenpolitik der Frauenministerin“, so Wurm am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Bereits vor einem Monat einigten sich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Wirtschaftsminister Mitterlehner auf eine Frauenquote in Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen. Mit der getroffenen Regelung werden in Unternehmen, an denen der Bund mit 50 Prozent und mehr beteiligt ist, verpflichtet, bis 2013 einen Frauenanteil im Aufsichtsgremium von 25 Prozent zu erreichen und bis 2018 von 35 Prozent.

„Konsequente Kämpferin für die Sache der Frauen“
NR-Präsidentin Prammer zum Ableben der Historikerin Edith Saurer
„Die Nachricht von Edith Saurers Tod macht uns betroffen und stimmt uns sehr traurig“, erklärte Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Die Historikerin und Professorin für Neuere Geschichte am Institut für Geschichte der Universität Wien ist im Alter von 68 Jahren verstorben. Prammer würdigte Edith Saurer als eine bedeutende Persönlichkeit der österreichischen Wissenschaft, deren Forschungsschwerpunkte vor allem im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte lagen. Ihre internationale wissenschaftliche Vernetzung habe die österreichische Feminismusdebatte wesentlich bereichert und vorangetrieben. Saurer habe sich für die Sache der Frauen stark gemacht und dabei viel erreicht, so Prammer. Nicht zuletzt habe Saurer ihre wissenschaftliche Expertise in die Politik eingebracht, etwa indem sie in den 1970er-Jahren die Gleichbehandlungsgesetzgebung mitgestaltet hat, so Prammer. Prammer: „Ich habe Edith Saurer als eine sehr kluge, konsequente Frau erlebt und wegen ihres engagierten Eintretens für Gleichberechtigung sehr geschätzt. Sie wird uns fehlen.“

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

SPÖ Bundesfrauen
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