Quotenstufenplan; Festveranstaltung

Frauen-Network
21. Februar 2011

Heinisch-Hosek: Bundesregierung kann nun gemeinsam nächsten Schritt zur Gleichstellung setzen
Mit Quotenstufenplan auf europäischen Zug aufspringen
„Mit Freiwilligkeit alleine bekommen wir nicht mehr Frauen in Führungspositionen. Schön, dass diese Bundesregierung daher nun gemeinsam einen nächsten Schritt zur Gleichstellung von Frauen und Männern in diesem Land setzen kann“, sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gestern in einer Reaktion auf Wirtschaftsminister Mitterlehner. Beharrlichkeit, Ausdauer und Überzeugungskraft hätten es bereits allen klargemacht, dass wir in Österreich mehr Frauen in Führungspositionen bräuchten. Frauen seien nämlich mittlerweile vielfach besser ausgebildet als die Männer und alle Studien würden belegen, dass gemischte Führungsteams bessere wirtschaftliche Ergebnisse brächten.

Mautz zu Quoten: Erfreulicher Meinungsumschwung in der ÖVP – Jetzt rasch Nägel mit Köpfen machen
Als „hocherfreulich“ beurteilte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz die heute in einer Vorausmeldung des Nachrichtenmagazins „profil“ dargestellten Aussagen von Wirtschaftsminister Mitterlehner zu Frauenquoten. „Dass die ÖVP endlich einsieht, dass man mit Freiwilligkeit und gutem Zureden alleine nicht weiter kommt, ist zu begrüßen. Umso besser, wenn Mitterlehner nun auch den Vorschlag von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nach einem Stufenplan für mehr Frauen in Führungsetagen, aufnimmt“, so Mautz am Samstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst.

Das Renner-Institut und die SPÖ-Frauen laden ein zur

Festveranstaltung
100 JAHRE INTERNATIONALER FRAUENTAG
Termin
Donnerstag, 24. Februar 2011, 18.30 Uhr
Ort
Renner-Institut, Europasaal
Eingang: Gartenhotel Altmannsdorf, Hotel 2
Oswaldgasse 69, 1120 Wien
(erreichbar mit U6, Station „Am Schöpfwerk“)

18.30 Uhr
Begrüßung
BARBARA ROSENBERG
stv. Direktorin des Renner-Instituts
ANDREA MAUTZ
Bundesfrauengeschäftsführerin der SPÖ

Film der SPÖ-Frauen
„100 Jahre Internationaler Frauentag“

Gespräch mit
GABRIELE HEINISCH-HOSEK
Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende

Diskussion
NINA KUSTURICA
Regisseurin, Cutterin und Produzentin
ANGELIKA REITZER
Schriftstellerin und Lektorin
DEBORAH SENGL
bildende Künstlerin

Moderation
ERNA CUESTA
Highlights – das Kulturmagazin (ATV)

Musikperformance
ELYSHA FIELDS

Gespräche, Netzwerken, Erinnern, Essen, Trinken

Im Rahmen der Veranstaltung wird das 100-jährige Jubiläum gefeiert und in die Zukunft geblickt. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie die Verwirklichung von Chancengleichheit in allen Lebensbereichen, eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen im Erwerbsleben und an politischen Entscheidungsprozessen sowie eine gerechte Verteilung der gesellschaftlichen Ressourcen weiter vorangetrieben werden kann.

Wir bitten um Anmeldung
Johanna Kühbauer
T 01-804 65 01-43
kuehbauer@nullrenner-institut.at

Zu den Künstlerinnen

Nina Kusturica, geboren 1975 in Mostar, aufgewachsen in Sarajevo, lebt seit 1992 in Wien. Sie studierte Regie und Schnitt an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihr Diplomfilm „Auswege“ eröffnete 2003 die Diagonale (Das Festival des Österreichischen Films). Im selben Jahr gründete sie die Produktionsfirma Mobilefilm. Zahlreiche Auszeichnungen. Zuletzt: Little Alien, 2010.

Angelika Reitzer wurde 1971 in Graz geboren und lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Studium der Germanistik und Geschichte in Salzburg und Berlin. Sie schreibt Prosa, Lyrik und dramatische Texte und ist für ihr Werk bereits vielfach ausgezeichnet worden. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften erschienen „Frauen in Vasen. Prosa“ (2008) und „Taghelle Gegend. Roman“ (2007). Zuletzt: unter uns. Roman (2010, Residenz Verlag)

Deborah Sengl wurde 1974 in Wien geboren und absolvierte 1997 die Hochschule für angewandte Kunst in Wien (Meisterklasse Attersee). Seit über zehn Jahren untersucht sie in ihren „tierisch-menschlichen“ Skulpturen, Gemälden, Zeichnungen und Objekten gesellschaftliche Verhältnisse und überträgt Fragen der Identität, Camouflage und Maskerade auf das Tierreich. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Elysha Fields wurde 1985 in Saskatoon, Kanada geboren. Als Tochter einer Musikerfamilie begann sie schon im Kindesalter Geige zu spielen und gewann Musikwettbewerbe. Sie studierte Musik in Wien, London und in der Schweiz, gab Solokonzerte bei verschiedenen Festivals und Konzerten. Ein erfolgreicher Auftritt im A-Dancerclub in Wien gab ihrer Karriere einen zusätzlichen Impuls. Nun kann man ihre „wilde“ Seite als Geigerin auch in Clubs und Diskotheken bewundern.

Liebe Grüße

Elisabeth Bessert

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