Einkommenstransparenz; Quoten

Frauen-Network
22.09.2010

Heinisch-Hosek zur Einkommenstransparenz: Ein Meilenstein wird umgesetzt
Unterstütze EU-Kommission dabei, die Themen gleicher Lohn für gleiche Arbeit und mehr Frauen in Führungspositionen anzugehen
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ist zuversichtlich, dass etliche Unternehmen die Einkommenstransparenz in ihren Betrieben bereits vor der gesetzlich vorgesehenen Terminisierung – bis 2014 für alle Unternehmen bis 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – umsetzen werden. „Dafür werbe ich“, so die Frauenministerin am Mittwoch bei einer „Der Standard“-Podiumsdiskussion der „Professional Learning Austria 2010“. „Die gesetzlich festgeschriebene Einkommenstransparenz ist ein Meilenstein“, betonte Heinisch-Hosek und verwies darauf, dass Österreich bei der Einkommensschere Vorletzter in der EU sei.

Mautz: An Frauenquoten in Führungsetagen führt kein Weg vorbei
„Quoten sind notwendig, damit Frauen die Chancen bekommen, die ihnen längst zustehen“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz in Richtung Wirtschaftskammer. „Ich begrüße daher die Zielvorgaben von EU-Kommissarin Viviane Reding für die kommenden Jahre, um den Frauenanteil in den Chefetagen der Wirtschaft zu erhöhen. Dabei führt über kurz oder lang kein Weg an Quoten vorbei“, so Mautz.

Wurm: Quoten wirken! Erfahrungen und Studien beweisen das
Frauenquote in Aufsichtsräten ein wichtiger Schritt zu mehr Chancengleichheit
Die Behauptungen von WKÖ-Generalsekretärin Hochhauser kann SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm nicht nachvollziehen. „Dass Frauenquoten wirken, zeigt nicht nur das Beispiel Norwegen, wo sich der Anteil der Frauen in den Aufsichtsräten in den vergangenen fünf Jahren mehr als vervierfacht hat, sondern etwa auch eine Studie des Instituts für Finanzwissenschaft der Universität Innsbruck“, betonte Wurm. In einem Experiment mit 360 TeilnehmerInnen zeigte sich, dass positive Diskriminierung und Quoten einen besonders starken Effekt haben. „Von selbst hingegen, so hat sich gezeigt, geht gar nichts!“, so Wurm.

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

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