Frauen und Technik

Frauen-Network
26.08.2010

Heinisch-Hosek: „Frauen und Technik“ – das passt zusammen
Frauenministerin zu Besuch im Technischen Museum Wien
„Auch im 21. Jahrhundert herrscht leider noch immer das Vorurteil, dass Frauen für Naturwissenschaften weniger geeignet sind als Männer. Unsere Gehirne ticken aber nicht anders, als die der Männer. Das Bild, dass Frauen und Technik nicht zusammenpassen, wollen wir daher entschieden bekämpfen“, so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute, Donnerstag, bei einem Besuch im Technischen Museum Wien. „Um dieses Vorurteil zu bekämpfen ist es wichtig, früh anzufangen. Bereits im Kindergarten und in der Schule muss die Bewusstseinsbildung beginnen und Mädchen für Technik interessiert werden“, so die Frauenministerin weiter, die daher Initiativen, wie die des Technischen Museums begrüßt.

Bures stärkt Chancengleichheit in der Forschungsförderung: Genderkriterien werden Pflicht
Weitere Neuerungen: Praktika nun auch für StudentInnen und Online-Jobbörse für ForscherInnen
ForscherInnen fördern, Nachwuchs gewinnen, Menschen vernetzen, unter diesen Vorzeichen steht das neue Humanressourcenpaket des BMVIT. „Damit Österreich das Ziel erreicht, unter die Top 3 der innovativsten Länder in der EU zu kommen, müssen wir Menschen für die heimische Forschung, Technologie und Innovation gewinnen und sie auch dort halten. Mit dem neuen Maßnahmenpaket setzen wir wichtige Schritte, um die Neugierde an der Forschung zu wecken, sie im Laufe des Bildungsweges weiter zu schüren, um am Ende motivierte und interessierte ForscherInnen am FTI-Arbeitsmarkt zu haben“, erklärte Doris Bures, Ministerin für Verkehr, Innovation und Technologie, die das Paket anlässlich des Gender Cocktails am Vorabend der Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche präsentierte. Ab 2011 wird es Forschungspraktika nun auch für StudentInnen geben, Genderkritierien werden in allen Förderprogrammen Pflicht und eine Online-Jobbörse für ForscherInnen soll den Einstieg in das Berufsleben erleichtern.

Heinisch-Hosek: Doris Bures setzt wirksame Maßnahmen für Frauen bei der Forschungsförderung
„Das von Bundesministerin Doris Bures vorgestellte Humanressourcenpaket ist ein großer Erfolg für Frauen in der Forschung. Die Berücksichtigung von Gender-Aspekten und der Zusammensetzung von Forschungsteams bei der Vergabe von Förderungsmitteln ist ein wirksames Mittel, um mehr Frauen die Beteiligung an Forschungsprojekten zu ermöglichen“, sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Das Abstellen auf mehrere Faktoren wie Forschungsgegenstand und Folgewirkung, Teamzusammensetzung sowie Arbeitsbedingungen mache das Humanressourcenpaket zu einem schlagkräftigen Instrument der Frauenförderung.

Wurm: Die Forschung kann auf das Potential der Frauen nicht verzichten
Erfreut zeigt sich SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm über die von Infrastrukturministerin Doris Bures angekündigte Maßnahme, Frauenförderung bei künftigen Forschungsanträgen zu belohnen. „Obwohl inzwischen mehr Frauen als Männer ein Studium abschließen, sind Frauen in der österreichischen Forschung noch immer stark unterrepräsentiert. Die von Doris Bures angekündigte Maßnahme ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wenn Österreich als Forschungsstandort an die internationale Spitze will, können wir auf das Potential der Frauen nicht verzichten“, so Wurm abschließend.

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

SPÖ Bundesfrauen
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