Quoten; Gleichberechtigung; Metzker

Frauen-Network
06. Juli 2010

Newsletter der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Wurm: Innsbrucker Studie beweist – Quoten wirken!

„Frauen sind immer besser ausgebildet, schaffen es aber trotzdem oft nicht bis an die Spitze. Dass sich Frauenquoten auf die Chancen der Frauen hier positiv auswirken, hat jetzt auch eine Studie des Instituts für Finanzwissenschaft der Universität Innsbruck bewiesen“, so SPÖ-Frauensprecherin und Tiroler SPÖ-Frauenvorsitzende, Gisela Wurm, gemeinsam mit der Innsbrucker SPÖ-Gemeinderätin, Angela Eberl, die darin eine weitere Bestätigung der Forderung der SPÖ-Frauen nach Quoten sehen. In einem Experiment mit 360 TeilnehmerInnen wurde gezeigt, dass positive Diskriminierung und Quoten besonders stark wirken. „Denn es hat sich gezeigt: Von selbst geht gar nichts“, so Wurm und Eberl.

Binder-Maier: Gleichberechtigung von Frauen ist Gebot der Stunde!

„Fast ein Drittel der befragten österreichischen SchülerInnen sieht Männer besser dazu qualifiziert politische Führungspositionen zu übernehmen, als Frauen und 10 Prozent sind der Ansicht, dass Männer und Frauen auch bei gleicher Arbeit nicht unbedingt gleich bezahlt werden müssen“, so die Vorsitzende der SPÖ NÖ Frauen, NRin Gabriele Binder-Maier zum Zwischenergebnis der europaweiten ICCS-Umfrage, das im aktuellen Profil veröffentlicht wurde. Auch wenn die Ergebnisse im Gesamtergebnis durchaus positiv seien, bestehe angesichts solcher Aussagen Handlungsbedarf, erklärt Binder-Maier: „Die geforderte Frauenquote von 40 % in politischen Gremien und Führungspositionen muss rasch umgesetzt werden, denn Mann sein alleine ist keine Qualifikation. Frauen sind oft besser ausgebildet als Männer – wir können es uns nicht leisten, auf dieses für den Wirtschaftsstandort Österreich wichtige Kapital zu verzichten!“

ÖGB tief betroffen über das Ableben von Maria Metzker
„Mit der kürzlich verstorbenen Maria Metzker verliert der ÖGB eine große Gewerkschafterin und Sozialpolitikerin. Maria Metzker war eine beharrliche Kämpferin für die Ziele der Frauen
im ÖGB. Sie hat sich immer für mehr Frauen in den Gremien des ÖGB und seiner Gewerkschaften eingesetzt und wurde 1979 zu ersten weiblichen Vizepräsidentin des ÖGB gewählt“, so ÖGB-Präsident Erich Foglar.

„In ihrer Funktion als ÖGB-Frauenvorsitzende, als Nationalratsabgeordnete und als Vorsitzende des Sozialausschusses im Parlament hat sich Maria Metzker immer für die Verbesserung der
Situation der berufstätigen Frauen stark gemacht und auf die Gleichstellung von Frauen und Männern gepocht“, so Foglar, „unsere aufrichtige Anteilnahme und unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden der Familie von Maria Metzker.“

Maria Metzker war Betriebsratsvorsitzende, Sekretärin in der GPA-djp und von 1967 bis 1983 Vorsitzende der ÖGB-Frauenabteilung, die erste weibliche Vizepräsidentin der ÖGB (1979-1983), Abgeordnete zum Nationalrat (1970-1983) und Vorsitzende des Sozialausschusses im
Parlament (1979-1983).

Liebe Grüße

Katharina Kubicek

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