Mentoring; Obsorge

Frauen-Network
23. Juni 2010

Heinisch-Hosek: „Mentoring hilft Frauen, ihr berufliches Netzwerk zu erweitern“
Das Cross Mentoring Programm des Bundes ermöglicht einen Erfahrungsaustausch über die Ressortgrenzen hinweg.
Die Idee des Mentorings im Bundesdienst zur Unterstützung von Frauen in ihrer beruflichen Laufbahn feiert dieses Jahr ein Jubiläum: Seit nunmehr fünf Jahren läuft das sogenannte Cross Mentoring Programm, das seit seiner Initiierung auf große Resonanz stößt. „Aus- und Weiterbildung sowie die Möglichkeit der Arbeitsplatzrotation haben im öffentlichen Dienst einen hohen Stellenwert. Das Mentoring Programm bietet aber noch etwas Zusätzliches: Hier stehen die persönlichen Erfahrungen und Tipps im Vordergrund. Mentorin und Mentee können sich voll und ganz ihren individuellen Fragestellungen widmen“, so Gabriele Heinisch-Hosek, Ministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst. Sie überreichte gestern den 46 Teilnehmenden des Programmjahres 2009/10 ihre Urkunden.

Wurm zu gemeinsamer Obsorge: Schlechte Erfahrungen mit Automatismus bei häuslicher Gewalt
„Gewaltschutzexpertinnen und -experten warnen, dass die Erfahrungen in Deutschland mit der automatischen gemeinsamen Obsorge im Falle häuslicher Gewalt sehr schlecht sind. Deutsche Väter erhalten nach der Scheidung die gemeinsame Obsorge sogar, wenn es zu Gewalt gekommen ist. Die Beweislast, dass es von Gewalt betroffen war, liegt dann beim Kind. Das kann nicht in unserem Sinne sein. Es sind sich doch alle einig, dass das Wohl des Kindes im Vordergrund stehen muss“, stellte SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm zur laufenden Debatte um eine automatische gemeinsame Obsorge fest.

Liebe Grüße

Elisabeth Bessert

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