SPÖ Bundesfrauenkonferenz

Frauen-Network
11. Juni 2010

SPÖ-Bundesfrauenkonferenz: Heinisch-Hosek mit fulminanter Zustimmung von 98,66 Prozent wiedergewählt

Mit 98,66 Prozent Zustimmung wurde die Arbeit von SPÖ-Bundesfrauenvorsitzender, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek für die Sache der Frauen gestern, Donnerstag, bei der SPÖ-Bundesfrauenkonferenz in Vösendorf eindrucksvoll von den 383 wahlberechtigten Delegierten bestätigt. Insgesamt nahmen rund 500 Frauen an der Konferenz unter dem Motto „Frauen wollen mehr“ teil.

„In dem einen Jahr, in dem ich SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende bin, haben wir viele frauenpolitische Meilensteine geschaffen, mit denen wir unseren Weg beständig weiter gehen können“, betonte die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in ihrer Rede. „Ohne Johanna Dohnal würde ich heute nicht hier stehen“, erklärte Heinisch-Hosek im Gedenken an die ehemalige Frauenministerin. „Wir dürfen die Zeit nach der Krise, nicht zur Zeit vor der Krise machen“, bekräftigte die Frauenministerin und unterstrich: „Der Schuldenabbau muss sozial gerecht sein. Gleichzeitig müssen wir neue Jobs schaffen und dafür sorgen, dass Österreich wettbewerbsfähig bleibt. Besonders wichtig ist es auch, den sozialen Frieden sicherzustellen.“ Jetzt werde eine Generalinventur gemacht. Und sie hob hervor: „Wir müssen das Haus Österreich vom Keller bis zum Dachboden durchforsten. Das passiert gerade, aber klar ist, dass die Frauen nicht auf der Strecke bleiben dürfen.“ Auch den Antrag, die im Parteistatut verankerte Frauen-Quote endlich verpflichtend zu machen, sprach die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende an und meinte: „Wir lieben unsere Männer in der Partei und wir kennen sie sehr genau – daher müssen wir ihnen jetzt auf die Füße treten.“

Bundeskanzler Werner Faymann sprach sich in seiner Begrüßungsrede für verpflichtende Frauenquoten aus: „Quoten dürfen nicht länger ein Freifach sein, sondern müssen zu einem Pflichtgegenstand werden“.

„Die Gesellschaft ändert sich ständig – wir wollen Frauen aus allen gesellschaftlichen Gruppen und Generationen auffordern mit uns für die Verbesserung der Stellung der Frauen zusammenzuarbeiten“, sagte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz.

In zehn Themencornern wurden die Anträge in einem Open Space Prozess diskutiert und dann im Plenum abgestimmt.

Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die vor Gabriele Heinisch-Hosek 12 Jahre lang den Bundesfrauenvorsitz innehatte, wurde zur Ehrenvorsitzenden ernannt.

Erstmals wurde auch der Johanna Dohnal Anerkennungspreis an Maria Cristina Boidi, Elfriede Hammerl, Christine Nöstlinger und Waltraud Witowetz-Müller vergeben.

Eine Fotogalerie zur Konferenz findet ihr / finden Sie unter www.frauen.spoe.at

Liebe Grüße
Elisabeth Bessert

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