Karriere jetzt: Weiter auf der Leiter!

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Die SPÖ-Frauen starteten heute, Mittwoch 17. März, eine österreichweite Unterschriftenaktion, um dafür zu werben, dass Frauen endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit bekommen.

„Einkommenstransparenz muss sein“, sagte Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek beim Auftakt der Kampagne „Karriere jetzt: Weiter auf der Leiter“.

Je mehr Frauen über die Lohnstrukturen in ihrer Firma Bescheid wissen, desto mutiger können sie ein gerechtes Gehalt fordern. Die SPÖ
Frauen wollen daher, dass in Betrieben mit mehr als 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die durchschnittlichen Löhne und Gehälter von Frauen und Männern offengelegt werden.

Mit unserer Initiative soll bewusst gemacht werden, dass Frauen in Österreich weniger verdienen als Männer, einfach weil sie Frauen sind. Es braucht daher die Verankerung der Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz. Die Unterschriftenaktion kann im Internet unter http://plattform.frauen.spoe.at/ oder mit dem pdf. „Karriere jetzt“ unterstützt werden.

Unterstützt wird die Aktion auch von den ÖGB-Frauen. „Wir schließen uns deshalb an, weil in Betrieben die Einkommensdiskriminierung oft
nicht gesehen wird“, sagte die ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende Brigitte Ruprecht. Aus diesem Grund wurde bereits eine Arbeitsgruppe
eingesetzt, die sich mit der Beseitigung der Einkommensunterschiede auseinandersetzt.

SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz betonte, dass Frauen den Firmen, in denen sie tätig sind, viele Vorteile bringen. Einer
sei, dass gemischte Teams bessere Entscheidungen treffen als Gruppen, die etwa nur aus Männern bestehen. Mautz sprach sich bei der
Veranstaltung auch für eine Frauenquote aus und forderte, dass Frauen nicht weiter an der gläsernen Decke anstoßen dürfen.

„Was wir brauchen ist Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann“, sagte SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier. Dies bedeute
nicht nur Gleichberechtigung im Job, sondern auch innerhalb der Familie. „Wenn das umgesetzt wird, sind Frauen und Männer auf
gleicher Augenhöhe“, so Binder-Maier.

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